10 Kommentare zu “mein Freund der Clochard…

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  4. lieber zentao, ja auch ich habe erfahrungen mit obdachlosen gemacht, ich spreche immer mit ihnen, wenn ich sie an der strasse sitzen sehe beim betteln und habe oft den eindruck – sie sind NICHT unglücklich – im gegenteil, sie wollen mit den hetzenden menschen nicht tauschen… ich gebe ihnen immer was zum essen, kein geld – einmal habe ich eine frau mit zu mir nach hause genommen und für sie gekocht – auch ihr kleider gegeben, die sie gerne annahm – sie hat sich so gefreut und ich mich auch – sie wurde auch vom sozialamt unterstützt… ich habe sie danach nie wieder gesehen…
    liebe grüsse an dich monika

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  5. Lieber Ahimsayama
    das kann kein Mensch verstehen, wie man so leben kann, aber wenn einem die ganze Welt den Buckel runter rutschen kann, dann muss es wohl gehen. Der Mensch hat wenn er in Not ist oft einen sturen Kopf und zugeben dass man vielleicht im Unrecht war ist schon schwer.
    Liebe Grüsse zentao

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  6. Lieber Ulf
    Ich habe ein Plastiksack mit gebrauchten sauberen Kleider bereit für ihn,
    ich habe ihn seit Tagen nicht gesehen.
    Liebe grüsse zentao

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  7. Hallo Zentao,
    für mich ist es nicht wirklich nachvollziehbar wie man so leben kann. Dennoch denke ich, daß Selbstwertgefühl, Traumatisierung und Ablehnung irgendwann einen Grad erreichen kann, der als Zuflucht nur noch die Einsamkeit zu bieten weiß. Es ist warhrscheinlich ein tiefes Mißtrauen in die umgebenden Menschen, was immer wieder Bestätigung findet.
    Irgendwann geht man in den Wald, und es muß nicht lange dauern, da weiß man nicht einmal mehr, daß man sich verirrt hat.

    GlG
    Ahimsayama

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  8. Lieber Zentao,

    ich finde es sehr toll von Dir, dass Dir Dein
    Clochard nicht egal ist, sondern dass Du Dir
    ernsthaft überlegst, wie Du helfen kannst.
    Ich kann Dir auch keine Antwort dazu geben.
    Aber eines weiß ich:
    Dass Du diesem Menschen das Gefühl gibst,
    wahrgenommen zu werden, das hat diesem Mitmenschen
    mit Sicherheit ganz viel Energie gegeben.
    Vielleicht genug, um bei verlöschender Glut
    trotzdem die kalte Nacht durchzustehen.

    Liebe Grüße,
    Ulf

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  9. Lieber zentao,

    ich selbst habe damit nicht Erfahrung gemacht, aber Clochards gehörten zu meiner Kindheit. Da mein Vater Pastor war, klopften regelmäßig welche an unsere Tür und baten um eine kleine Spende oder ein Obdach. Es gab sogar einen, der regelmäßig bei uns vorbei kam und das Heranwachsen von uns Kindern fotografisch festhielt. Er liebte uns heiß und innig 🙂

    Sicherlich waren diese Menschen nicht ganz so schlimm dran, nicht ganz so schmutzig. Aber sie waren irgendwie emotional verwundet und verwahrlost, hatten oft auch psychische Probleme, so dass ich als Kind sehr viel Angst hatte, ihnen zu nahe zu kommen.

    Wir waren selbst nicht reich, aber ich erinnere mich, dass meine Eltern oft etwas Geld gaben, wenn sie gebeten wurden, sie übernachten und ordentlich frühstücken ließen.

    Viel mehr kann man vielleicht nicht für sie tun. Aber reinen Herzens etwas zu geben, kann nie verkehrt sein. Was sie dann damit letztlich machen, liegt ja doch nicht in der Hand des Gebenden…

    Viele Grüsse
    Josephine

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