10 Kommentare zu “Demut – die Reife Schwester des Stolzes?

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  2. Ja liebe Claudia
    Du hast es verstanden, Dein letzter Satz bringt es auf den Punkt.
    Wenn wir demütig werden, so verschwindet alles Ich-Denken, da haben Gedanken über“wie gut ich bin“ keinen Platz mehr.
    Liebe Grüsse zentao

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  3. ja lieber Norbert
    Achtsamkeit und Demut sind im eigentlichen Sinne die beiden Schwestern, und wer Achtsamkeitsmeditation praktizirt, wird fast von selbst demütig, weil das einfach zusammengehört
    Liebe Grüsse Erwin

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  4. Demut kann auch ganz das Gegenteil von „mit gesenktem Haupt durchs Leben gehen“ bedeuten! Nämlich dann, wenn jegliche Selbstverleugnung / Selbstverbiegung zugunsten irgendwelcher Benefits von außen aufgegeben wird, bzw. zusammen bricht, weil zu weit getrieben. Dann ist auf einmal auch dass innerste Selbst etwas, dem man sich demütig beugt: Hier stehe ich und kann nicht anders! (Mit Stolz hat das aber dann auch nichts zu tun, gar nichts!)

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  5. Liebe Martina
    danke für Deine Worte, ja da hast Du recht, mman kann alles so interpretieren, dass es zu einem selber passt. Die Wege die wir gehen, sind oft verschieden. Grundsätzlich kann jeder so leben wie es ihm/ihr richtig erscheint. Es gibt auch kein richtig oder falsch.
    Liebe Grüsse Erwin

    Hier Wikipedia zum Wort Stolz
    http://de.wikipedia.org/wiki/Stolz

    Stolz [von mnd..: stolt = prächtig, stattlich] ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“.

    Der Stolz entspringt der (subjektiven) Gewissheit, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben oder daran mitzuwirken. Dabei kann der Maßstab, aus dem sich diese Gewissheit ableitet, sowohl innerhalb eines eigenen differenzierten Wertehorizonts herausgebildet als auch gesellschaftlich tradiert sein. Im ersten Fall fühlt man sich selbst bestätigt und in seiner Weltanschauung bestärkt („Ich bin stolz auf mich“), im anderen Fall sonnt man sich in der gesellschaftlichen Anerkennung („Ich bin stolz, etwas für meine Stadt geleistet zu haben“).

    Ebenso wie bei Ärger, Furcht, Traurigkeit, Überraschung und Freude handelt es sich beim Stolz um eine elementare Emotion, die angeboren und nicht anerzogen ist. Die Gemütsbewegung wird durch eindeutige, in allen menschlichen Kulturen gleichartige Gesten und Gebärden (aufrechte Körperhaltung, zurückgelegter Kopf, Arme vom Körper gestreckt) ausgedrückt und wird daher universell wiedererkannt.[1][2]

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  6. Schwestern können auch vollkommen verschieden, ja sogar gegensätzlich sein. Oh ja, ich habe zwei Schwestern. 🙂

    Was genau ist Demut? Ich finde sehr wohl, dass ich stolz auf etwas oder jemanden sein kann, aber auch demütig, was ja nichts damit zu tun hat, sein Licht unter den Scheffel zu stellen oder mit gesenktem Haupt durchs Leben zu gehen.
    Stolz lässt sich unterschiedlich interpretieren. Da gibt es den Stolz, der Selbstverliebtheit und Arroganz bedeutet, aber da gibt es auch den Stolz, der Selbstachtung und Würde bedeutet, der nichts mit Egoismus im negativen Sinne zu tun hat.

    Ich glaube, wir sind niemals nur das Eine, lieber Erwin. Ich weiß auch nicht, ob das wünschenswert wäre. Da ist so eine Vielfalt in uns.

    Liebe Grüße,
    Martina

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  7. Lieber Zenato,
    der Demütige erkennt und akzeptiert aus freien Stücken, dass es etwas für ihn Unerreichbares, Höheres gibt.

    VG
    Norbert 🙂

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  8. Lieber Zentao,

    sch schließe mich Deiner Meinung an. Demut ist ein Gefühl das erlebt wird. Demut ist eine innere Akzeptanz, die uns ins Gleichgewicht mit den uns umgebenden Energien bringt.
    Ein weiser Post.

    Liebe Grüße Rainer

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