5 Kommentare zu “wenn wir uns hilflos fühlen…

  1. Die Hilflosigkeit ist wirklich etwas, das man mit allen Menschen gemeinsam hat. Wenn ich mich schlecht fühle, mich ohnmächtig fühle, beginne ich bei dem Eingeständnis meiner Hilflosigkeit und Ohnmacht. Von dort aus kann ich dann weiter aufbauen.

    Gefällt mir

  2. Liebe Claudia
    egal – was uns im Leben geschieht, wir brauchen Mitgefühl, alles andere führt uns in eine Sackgasse. Trauer und Wut sind vieleicht verschieden, doch es sind beides Emotionen. Bei allen Emotionen fühlen wir uns oft ohnmächtig und hilflos. Die einzige Empfehlung die ich Dir geben kann ist Mitgefühl zu üben. Versuchs wirklich mal mit Tonglen.
    Liebe Grüsse zentao

    Gefällt mir

  3. Das Problem der Verkrampftheit ist der innere Krieg in uns gegen alles was jetzt geschieht, auch gegen uns selber. Sei es etwas herauszufiltern um etwas anderes zu bekommen oder um etwas grundsätzlich abzulehnen was in diesem Augenblich erscheint. Angst ist die Mutter der Ablehnung und Begierde ist die Mutter des Festhaltens. Wir wollen etwas ändern, was gar nicht zu ändern ist, weil es doch in diesem Moment da ist. Wenn wir unseren Vorlieben gestatten uns daraufhin zu verkrampfen, werden wir handlungsunfähig und wir sind nicht mehr in der Lage das Beste daraus zu machen. Hingabe an das jetzige Leben ist die Lösung und aufpassen was geschieht. Wer aufpasst, der erkennt die Möglichkeit etwas Heilsames aus dem JETZT zu machen. Nichts ist überflüssig oder sinnlos, weil es geschieht und geschehen darf. Wozu also kämpfen, wenn es mit Akzeptanz leichter geht ?

    Gefällt mir

  4. Die Situationen, in denen das Leid durch einen Schicksalsschlag oder den natürlichen Lauf der Dinge entsteht, sind insgesamt viel seltener als jene, wo es Täter, Strukturen, konkrete Umstände und Interessen gibt, die das Leiden verursachen.

    Da fühl ich mich auch oft ohnmächtig – aber Mitgefühl ÜBEN liegt dann nicht nah, denn gerade das Mitgefühl ist es, das zu Empörung, Wut, Zorn in Bezug auf die Verursacher führt. Leider nicht allzu oft auch zu Handlungen (gäbe es immer die klare Möglichkeit, zu handeln, würde man sich ja nicht ohnmächtig fühlen).

    Gibt es dafür auch eine Empfehlung?

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.