4 Kommentare zu “Wenn ich mir so überlege….

  1. Lieber Reiner
    ja es sind sicher beide Möglichkeiten möglich, da ja jeder Mensch ganz verschieden ist und eine ganz andere Lebensgeschichte hat. Kopfmenschen werden mehr von den Gedanken bestimmt unf Gefühlsmenschen vermutlich stärker über die Emotionen. So oder so – das eine geht nicht ohne das andere.
    Liebe Grüsse zentao

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  2. Lieber Zentao,

    mir gefällt es immer wieder Deinen Überlegungen zu folgen, weil soviel suchende und auch verstehende Energie dabei rüberkommt.
    Vielen Dank dafür.
    Bei den Gedanken und den Gefühle neige ich persönlich immer dazu anzunehmen, dass das Gefühl zuerst da ist, weil wir fühlen können ohne zu denken und weil wir alle erst denken lernen mussten, aber beweisen kann ich es nicht und es bestimmt auch andersherum, dass weil ich etwas denke und bewerte, sich plötzlich ein Gefühl bei mir einstellt.
    Also man kann so recht darüber philosphieren…

    Liebe Grüße Rainer

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  3. Liebe Ursula
    ja ich weiss aus eigener Erfahrung, dass das nicht so leicht ist, wie es im geschriebenen Text den Anschein macht. Ich weis auch, dass ich es relativ leicht habe, da ich pensioniert bin und mir zum meditiren, die Zeit nehmen kann. Zu den Zeiten, wo ich noch Berufstätig war, gelang mir das auch nicht immer. Das Mittel um im Hier und Jetzt zu sein ist üben – üben und nochmals üben. Was die Schuld angeht muss man schon bei sich selber beginnen, indem wir verzeihen und aufhören Schuld zuzu weisen und auch aufhören mit dem Urteilen und Verurteilen. Alles Beginnt bei mir selber, ohne das ich mich kennen lerne, ohne dass ich lerne mich selber zu akzeptiren, kann es keinen Weg zu mir selber geben. Da muss man durch.
    Liebe Grüsse zentao

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  4. Wenn es so einfach wäre, im Augenblick zu leben. Wir haben es so gelernt, dass wir auf die Vergangenheit schauen oder in die Zukunft. „Was sollen die Leute von uns denken, wenn ….“ kennt doch jeder. Anerzogene Muster, es ist schwer, aus ihnen auszubrechen.

    Und die Schuldsuche? Uns wurde von klein auf beigebracht, eine „Schuld“ zu tragen. Wir waren Schuld daran, wenn es anderen schlecht ging und wir waren natürlich Schuld daran, wenn es uns selber schlecht ging. Jeder Versuch, in eine eigene Selbständigkeit zu gehen und fehlschlug, endete mit furchtbaren Vorwürfen. „Hättest du das so gemacht, wie ich das gesagt habe, dann …..“

    Um bei sich zu bleiben, müssen wir alles loslassen, was wir jemals von anderen erhalten haben. Dann erhalten wir für unsere Bedürfnisse ein neues Verständnis und können neue Wege gehen. Genau das ist nicht einfach.

    Woher kommen die negativen (krank machenden) Gedanken? Wir haben sie übernommen oder übernehmen sie aus dem Umfeld, von Freunden, den Medien etc.

    Wenn wir mal alles weglassen würden, was uns krank macht, was hätten wir dann? Viel Platz, viel Zeit, viel Alleinsein. Gerade das ist es, was die meisten sehr fürchten. Osho schreibt in seinem Buch „Mut“, dass es genau das ist, was die meisten nicht ertragen können. Deswegen kommen für viele auch Meditationen nicht infrage. Sie halten es mit sich selber nicht aus.

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