8 Kommentare zu “jetzt ist genug und zuviel ist zuviel…

  1. Liebe flickerl
    ich kann auch Bissen um Bissen essen und wenns schmeckt esse ich auch dann zu viel. Weil unsere Gedanken bereits wieder vorbei sind und der letzte Gedanke war doch;“mmmm das ist fein…“ aber Du hast recht wenn das Essen gut ist und die Gesellschaft angenehm und wir unserem Körper seine Erholungszeit geben, dann verzeiht er uns vieles. Achtsames Essen hilft uns aber schon enorm, wie alles was wir achtsam machen.
    Liebe Grüsse zentao

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  2. Hallo Zentao, Dein Beitrag spricht mich an, weil ich vor kurzem ein Buch zum Thema „Achtsam essen“ gelesen habe.

    Bei Festen o.ä. esse ich auch manchmal mehr als üblich, erstens, weil ich nicht wirklich kontrollieren kann, was und wieviel ich esse, zweitens, weil es in guter Gesellschaft besser schmeckt; das Gleiche geschieht aber auch, wenn ich mittags allein zu Hause bin; um mich nicht so allein zu fühlen, schalte ich manchmal mittags den Fernseher an und esse dann eher unachtsam.

    Ich versuche seit der Lektüre öfter achtsam zu essen, Bissen für Bissen auszukosten, den Duft wahrzunehmen usw. Der Hunger auf mehr verschwindet tatsächlich! Im Restaurant ist dieses achtsame Essen schon etwas schwieriger, aber es hilft schon, hin und wieder das Besteck komplett nieder zu legen.
    Alles in allem möchte ich die wenigen Feste weiterhin genießen, auch das Dessert. Ich glaube, das kann unser „Steinzeit“-Körper auch gut verkraften, sofern wir es anschließend nicht im Alltag übertreiben.

    Verdauungsschwierigkeiten nach einem Essen auswärts – so habe ich bei mir festgestellt – liegen eher an einem qualitativ minderwertigen Essen als an der Menge. Zum Beispiel, wenn sehr viel Salz an die Speisen getan wurde (um den Geschmack zu verbessern) oder fettige Pommes usw. Oder Wein, der Säure im Magen hervorruft. Deswegen gehe ich lieber selten ausessen, aber dann in einem Lokal, das mit guten, gesunden Zutaten kocht, und ich trinke lieber ein einziges Glas guten Weines als mehrere von einem billigen Wein. Ich trinke dieses eine Glas Wein dann bedächtig, schnuppere daran, auch mehrmals, bewundere ausgiebig seine Farbe, seine Crema, bevor ich ein Schlückchen nehme und auskoste. Für mich ist dies ein befriedigendes Ritual und mein gefräßiger innerer Schweinehund räkelt sich zufrieden.
    🙂

    In dem Sinne, lass uns das Leben achtsam genießen und auskosten, wie rubinroter Wein in einem schimmernden Kristallglas,
    liebe Grüße,
    Holda Stern (flickerl)

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  3. Hallo Gottfried
    Danke fürs melden – ich habe nur die Links kopiert ohne sie zu überprüfen. Jetzt funktionieren sie auch für meine Leser
    Liebe Grüsse Erwin

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  4. Wie wahr, wie wahr, lieber Erwin!!!!
    Bei Süßem werde ich auch schwach…

    Und bin selbst gerade dabei, Nein sagen zu lernen. Und das bei einem Klienten, der meine Grenzen bereits weit überschritten hat. Das ist zwar ein anderes Thema, aber dennoch, ich lerne es, auch die Bodenhaftung zu bewahren, stark zu sein und zu bleiben, tief verwurzelt, damit ich nur mehr tue, was mir gut tut. Damit wäre ich wieder beim Thema 😉

    Lass es dir gut gehen und pass auf dich auf!
    Herzliche Grüße,
    Elisabeth

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  5. Lieber Erwin,
    ohne Dich würde ich nicht umgestellt haben auf basische, vegetarische Ernährung. Und das seit 5 Jahren.
    Und dann habe ich da noch ein Haustier, Vorname „Innerer“, Nachname „Schweinehund“.
    Und der sagt: „Ein Viertele darfst Du noch.“ „Und noch eins…“
    Lieber Erwin,
    alles Liebe für Dich,
    liebe Grüße,
    Ulf

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