9 Kommentare zu “Instant-Heilung ohne Anstrengung…

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  2. Vielen Dank für deine Gedanken. Sie sind sehr aufschlußreich und unterstützend.

    Zazen ist auch die ganz gewöhnliche Verrichtung des täglichen Lebens.

    Es ist wichtig die alltäglichen Dinge mit voller Konzentration auszuführen, in wacher Konzentration auf die Tätigkeit, dann kann die Arbeit zu einer fortgesetzten Form der meditativen Praxis werden. Wird die Tätigkeit konzentriert und bewußt ausgeführt, dann lernt der Übende, den konzentrierten Bewußtseinzustand auch während der täglichen Verrichtung aufrecht zu erhalten. Solche Praxis ist auch ein wichtiger Teil der Zen-Schulung, der in japanischen Zen-Traditionen schwerpunktmäßig geübt wird. Ob es nun das Kloputzen betrifftt oder der Garten, der vom Laub entfernt werden muß, ob es die tägliche Toilettenverrichtung betrifft oder das Leben selbst ist, alles kann zur größten Kostbarkeit des Augenblicks werden und wenn wir uns auf unser Tun und das was jetzt im Moment erscheint konzentreieren, dann spühren wir vielleicht, wie der gegenwärtige Moment unendlich ist. Das nur dieser Augenblick das Kontinuum des Wandels ist, den wir allgemein als Leben bezeichnen
    Den Wert der Arbeit drückte Zen-Meister Hyakujo Ekai folgendermaßen aus: „Ein Tag ohne Arbeit ist auch ein Tag ohne Essen“

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  3. Lieber Norbert
    auch zu viel Disziplin kann das Gegenteil bewirken, es kann ein „ich muss“ werden. Du hast natürlich Recht, „es muss irgend wann geschehen“ und das geht nur wenn wir es „geschehen lassen.“ Es ist wie immer, der mittlere Weg.
    Liebe Grüsse zentao

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  4. Ja da hast Du vielleicht einen Wundenpunkt in unserem westlichen Verständnis von Heilung getroffen. Eigentlich ist die Meditation bereits auch ein Geschenk. Man soll ja Zen ohne Erwartungen machen und die Dinge nehmen wie sie kommen. Und da hast Du natürlich vollkommen Recht.
    Liebe Grüsse zentao

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  5. Lieber Erwin,
    schön wie Du hier auf die Achtsamkeit hinweist.

    Ohne sich erst einmal zu disziplinieren, beginnt kein Üben, auch wenn es um die wichtige Achtsamkeit geht. das ist völlig richtig.

    Wirkliche Veränderungen stellen sich erst ein, wenn aus dem Wollen ein Geschehen wird. Wenn Wollen zu Gewohnheit geworden ist, ist es wie dem Atmen, es geschieht.
    Alles im Leben geschieht.

    Das Üben im Geschehen ist das Vorbereiten, dass Erkenntnis geschehen kann.
    Zu erkennen: Es ist immer so wie es gerade sein will. Und! Es ist immer hier! HIER! Niemals dort!! 🙂

    Dir und allen LeserInnen einen schönen Tag
    Gruß
    Norbert

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  6. Da stimme ich im Großen und Ganzen zu, ich spüre in dem Artikel nur ein wenig die Einstellung „man(n) muss sich quälen um etwas zu erreichen“ – ist wahrscheinlich uns protestantisch erzogenen Menschen zu eigen. Für mich gibt es auch „ich kann auch etwas geschenkt bekommen“ und dafür bin ich dankbar.

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