2 Kommentare zu “Zwölf Tote in Paris – Neunzehn Tote in Maiduguri

  1. ich danke Dir für diesen Link – ja diese Freiheit, die muss man sich halt immer ein wenig selber verdienen. Nur wenn ich für diese Freiheit etwas tue, habe ich wenigstens das Gefühl, Frei zu sein.
    Liebe Grüsse zentao

    Gefällt mir

  2. Es ist das Dilemma der Freiheit, dass sie nicht zugleich Garantie einer 100-prozentigen Gefahrenabwehr sein kann. Eine Polizei (und ähnliche Organe), die alles und jeden überwachen, der potenziell gefährlich sein könnte, bräuchte vermutlich eine Verdreifachung ihrer Mannstärke. Dass die Menschen rufen und schreiben: „Je suis Charlie“ bedeutet nicht, dass sie Karikaturenfans sind. Das hat der Autor wohl etwas naiv verstanden. Was sie ausdrücken wollen, ist dass sie sich mit dem Hintergrund der Presse- und Meinungsfreiheit identifizieren, die angegriffen wurde.
    Eine spannende Parallele, die auf diesen Blog gehört, ist die Tatsache, dass Mystik, Stille, Meditation bei den Amtskirchen aller Art durch die Jahrhunderte so unbeliebt waren, weil sich darin ein Wunsch nach spiritueller Freiheit äußerte, den den Amtsinhabern nicht geheuer war. Umgekehrt: Wer in diese Richtung geht, der muss bereit sein, sich auf Freiheit einzulassen. Und die ist immer in gewissem Maß unkalkulierbar.
    Einen ausgezeichneten Videobeitrag zum Thema Freiheit und Charlie Hebdo findet Ihr unter https://denkfunk.de/christoph-sieber-charlie-hebdo/

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.